Bud Spencer Late Night Show


Liebe Buddianer,
Heute haben wir einen Gastautor: Rodja Pavlik – ein absoluter Filmexperte stellt uns ein ganz besonderes Projekt vor. Natürlich mit Bud Spencer Bezug. Aber lest doch selbst rein 🙂
Bud Spencer Late Night Show

Thomas Zeug (http://www.filmzeugs.de/) ist ein mehrfach ausgezeichneter Animationsfilmer aus Bayern. Zuletzt fiel er 2013 durch seinen Indie-Sci-Fi-Film „Quiqueck & Hämat: Proll Out“ (http://prollout.filmzeugs.de/) auf, den er äußerst professionell in Personalunion selbst schrieb, produzierte und animierte (auch in 3D).
Aber bereits als Amateur fiel Thomas mit seinen Filmen auf. 2007 veröffentlichte er mit „Rollygeddon“ (http://www.rollygeddon.de/) eine Parodie auf Katastrophenfilme wie „Armageddon“ oder „Deep Impact“. Dafür wurde er 2008 mit dem 10.000,- Euro dotierten Rookie-Award bei der Jupiter Verleihung im Beisein von Michael „Bully“ Herbig ausgezeichnet.Diesen Film hat Thomas vor kurzem nun auf Youtube gestellt – und wer genau hinschaut (und zwar ab 02:20), wird bemerken, dass er jemandem eine ganz besondere Hommage gewidmet hat: Bud Spencer!
„Klar bin ich ein Bud Spencer Fan. Wer ist das nicht?“, antwortete Thomas auf unsere Frage hin. „Ich hatte damals die Idee zu „Bud Spencer Late Night“, wo er in gewohnter Manier einfach nur alle verprügelt. Für die Produktion hatte ich mir dann Szenen aus ‚Zwei wie Pech und Schwefel’ zusammengestellt und passend geschnitten. Die so entstandene Schlägerei habe ich als Einzelbildsequenz angelegt, so dass mir jeder Frame einzeln vorlag“, beschreibt Thomas den Entstehungsprozess.„Darauf habe ich jedes Bild am Rechner nachgezeichnet und die grafische Buddy-Figur drübergelegt. So natürlich auch bei den „Opfern“.
Die Szene ist etwa 20 Sekunden lang, also kommt man da auf gut 500 Einzelbilder. Ich denke aber, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Es sind ja grade die massigen und kräftigen Bewegungen, die eine Bud Spencer Prügel-Szene ausmachen und sowas kann man nicht ohne entsprechende Vorlage animieren. Es war auch ein interessanter Einblick in seine „Kampfkunst“. An einer Stelle verliert er z.B. kurz das Gleichgewicht zwischen zwei Schlägen. Das fällt einem beim Schauen in Echtzeit kaum auf. Ich glaube so detailliert wie ich, hat diese Szene noch kein Mensch gesehen.“
Hier der Ausschnit mit Bud Spencer 🙂
 Und wer den ganzen Film sehen will – los gehts!
Danke an Rodja Pavlik für den interessanten Beitrag! Und wer Interesse hat an Indie Filmproduktionen dem sei seine Seite wärmstens empfohlen. Der Home Movie Corner bietet alles was das Indiefilmherz begehrt.
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