„Nötsch, nötsch“ sprach das Nilpferd


9.Station der European Bud Tour

In der Gailtaler Wildnis

In der Gailtaler Wildnis

Nachdem die Fanfaren der Zwiebelbrüder in Augsburg verstummt waren, schallten schon die Rufe von Kike, dem Veranstalter des Vereins AKTION MUTANTE über die Alpen, der uns einlud, im Rahmen einer Filmvorführung unser Projekt vorzustellen. So brausten wir mit unserem Gefährt durch die Berge nach Kärnten in den kleinen, aber umso malerischeren Ort Nötsch.

Unsere Standards stiegen mit jeder Tourstation, so war es nicht verwunderlich, dass man uns gleich in eine Suite in der luxuriösen Pension Blümel einbuchte. Obwohl die erwartete Saunalandschaft mit Poolbar nicht vorhanden war, gaben wir  uns genügsam auch mit einfacheren Standards zufrieden;)

Bei Witti Wiegeles Kulturmühle

Bei Witti Wiegeles Kulturmühle

Neben unserem Hauptauftritt, bei dem wir beide Trailer vorstellten und anschließend mit der intellektuellen Szene, die aus ganz Kärnten angereist war, diskutierten, fand sich auch die aufstrebende italienische Band DrunkenButterfly vor der Wiegele Mühle ein um live ihren Soundtrack zum Stummfilm „Der letzte Mann“ von 1924 zu performen.

Drunken Buderfly  feat. Budspencermovie

Drunken Buderfly feat. Budspencermovie

Trotz anfänglicher Probleme mit der Technik beim ersten Auftritt außerhalb des Stiefels und einer darauffolgenden kurzen Weigerung der Band weiterzuspielen, wurde der Abend durch Wohlwollen aller noch zu einem Film-Musik Highlight. Ja, diese vier jungen aus der Nähe von Ancona stammenden Musiker haben echt orndlich was drauf und wir wagen uns zu prophezeien, dass dies mit Sicherheit nicht ihr letztes Konzert in Österreich gewesen sein wird.

Fantastisch gut: Betrunkene Schmetterlinge

Fantastisch gut: Betrunkene Schmetterlinge

Beim anschließenden Künstlerdinner in Hermis Kochstube erfreuten wir uns nicht nur Kärntner Schmankerln im Übermaß, sondern lernten die Musiker von Drunken Butterfly Lorenzo, Fabrizio, Andrea, Giorgio besser kennen und merkten gleich, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Wir mochten nicht nur ihre Musik, sie auch unseren (ihren) Buddy. Ja, das anregende Geplauder in Fragmenten aus Italienisch, Englisch, Deutsch musste unbedingt bei ein paar Gläschen Vino Rosso in unserer feinen Pension weitergeführt werden. Wir hatten riesen Spaß. Grazie per tutto à DrunkenButterfly!

Einen herzlichen Dank an Kike, Witti und Veronika für die Einladung und die tolle Organisation!

Dinner ganz in Buddys Stil: Hermis Küche

Dinner ganz in Buddys Stil: Hermis Küche

Das, was wir am Vorabend zu viel, hatte unser Bud Mobil leider zu wenig getankt. Uns in Sicherheit wiegend, ließen wir die letzte Tankstelle links liegen, bis schon 500m weiter zum zweiten Mal auf der Tour dem Motor der Spirit ausging. Aber auch hier war wohl der schützende Buddy mit uns und es bedeutete nur einen kleinen Akt der Sportlichkeit für Martin, Diesel von der Tanke zu holen.

Betrogen von der Tankanzeige

Betrogen von der Tankanzeige

Die frohe Kunde der aktuellen Stunde war bereits durch die Medienlandschaft gereist und so machten wir uns auf nach Graz um für den ORF Steiermark auf der Straße und in der Stadt über Buddy und unser Projekt zu plaudern. Aus unerfindlichen Gründen dürfte da was mit den Bildrechten noch nicht geklärt sein ;), deswegen konnten uns die steirischen Fans bis dato auch noch nicht in der Flimmerkiste sehen – dafür mochte uns das Radio umso mehr (Der Link zu unseren Stimmen wird noch nachgeliefert).

Die Kameras mögen uns auch vorm Uhrturm

Die Kameras mögen uns auch vorm Uhrturm

Bud on Air

Bud on Air

So jagte ein PR-Termin den nächsten. Die Schultern schon wund von unseren selbstgebastelten Schildern, die Kehlen ganz trocken vom vielen Labern, nahm uns Astrid, die gute Grazerin bei sich auf und peppelte (wie wir es nicht anders gewohnt sind) mit lokalen Köstlichkeiten wieder auf. Naja, die Bewirtung war eigentlich eher mittelmäßig, dafür die Nachtruhe auf einem Luftmatratzenbett umso instabiler. Du hast was bei uns gut, Astrid. Wenn du nach Wien kommst, tun wir dir sowas genauso an 😉

Astrid, die Gute

Astrid, die Gute

So wollte dann jeder auch mal wieder in seinem eigenen Bett schlafen. Nach 5,5 Wochen und knapp 6000 Kilometern on the road wurde es mal Zeit, uns und dem strapazierten Dieselherz unseres Bud Mobils eine Verschnaufpause zu gönnen. So steuerten wir nach einer unglaublich schönen anstrengenden Zeit den blauen Panzer nach Wien.

Budjünger, Fans, neu gewonnene Freunde in Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Belgien – es war eine großartig verrückte Zeit mit euch! Danke für die Begegnungen, Geschichten um Bud und aus der Welt. Bis zum nächsten Mal – BE BUD OF IT.

Budrider

Budrider

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3 Antworten to “„Nötsch, nötsch“ sprach das Nilpferd”

  1. Bud Bud!

  2. rodthehot Says:

    na hast a bissl zugelegt in den 5,5 wochen martin? mein lieber scholli 😉

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