„Wer Bud sagt, muss auch Berlin sagen“


7. Station der European Bud Tour

Budgrüße aus Berlin

Budgrüße aus Berlin

Über den glorreichen Empfang in der Bundeshauptstadt und dass die örtliche Polizei für das Bud Mobil sogar das Brandenburger Tor sperren ließ, berichten wir gleich. Zunächst gab es noch einige hundert Kilometer Asphalt unter widrigen Umständen für uns zu bewältigen.

We have the spirit – bud no sprit

We have the spirit – bud no sprit

Auf dem Weg von Melle nach Garding (Schleswig Holstein) hatte unser geliebtes Budmobil nämlich eine kleine Überraschung für uns vorbereitet – wieder einmal. Der Öl, Wasser und Spritverbrauch gleicht mal ganz sicher Buddys Essensgewohnheiten.

Da im Inneren des blauen Panzers bereits jede Warnleuchte hell erstrahlt, kann‘s ja mal passieren, dass man das eine orange Licht mehr (der der Tankanzeige) leicht übersehen kann. Dank Kevins raschem Einschreiten konnten wir den immensen Durst des Budmobils schnell löschen und weiterrollen Richtung Norden. Leider hatte Kevin auch hier seine Kamera dabei – peinliche Momente soll man ja für die Ewigkeit aufbewahren. Hier der Link zur ganzen Wahrheit:

Mehr Bud geht nicht – echt nicht.

Mehr Bud geht nicht – echt nicht.

Kevin führte uns nach der Rettungsaktion in seine heiligen Hallen. Wie Dagobert Duck in seinem Geldspeicher wühlten wir uns durch die Unmenge an Filmen und Kostbarkeiten – da lacht das Herz eines jeden Bud Spencer Fans.

Wer hat eine größere Sammlung als Kevin allein in Garding?

Wer hat eine größere Sammlung als Kevin allein in Garding?

Aufgeladen mit Budormonen taumelten wir wie im Traum durch das Watt an der Nordseeküste und landeten spät nachts auf einem Bauernhof in der Nähe von Büsum. Normalerweise leben wir Ösis von den deutschen Touris – von uns „liebevoll“ Piefkes genannt. In diesem Fall aber wurden wir von den geschäftstüchtigen preußischen Gutsherren ordentlich in die Pfanne gehauen. Dem großzügigen nächtlichen Angebot für ein Stück Wiese folgte am nächsten Morgen eine saftige Rechnung. Leider waren wir in diesem Fall nicht so schlagfertig wie unser Buddy und leisteten verdutzt unseren Beitrag zum deutschen Bruttosozialprodukt.

Irgendwo in Schleswig-Holstein

Irgendwo in Schleswig-Holstein

Eindeutig herzlicher wurden wir da hingegen in Berlin, Mariendorf von Jorgo empfangen. Jorgos „Fehler“ ist seine Großherzigkeit, denn da wo es uns gefällt, zecken wir uns so richtig ein. Was wir mit unserem Gastgeber teilten, war die Gemütlichkeit – der Hang zu übermäßigem Schlemmen und Saufen, das wir ausgiebigst zelebrierten. So wurden die Nächte länger und länger – dennoch blieb noch genügend Zeit einige Bud Spencer Targets ausfindig zu machen.

Beim besten Griechen Berlins – „Jorgos“

Beim besten Griechen Berlins – „Jorgos“

In Berlin hatten wir 2 konkrete Ziele: Matthias Wendtland (Sohn des berühmten Horst Wendtland und Produzent zahlreicher Bud Spencer Filme) und Rainer Brandt (Erfinder des Schnodderdeutsch, Mastermind hinter den deutschen Bud Spencer Filmsynchros) die wir in unserer liebenswerten, typisch österreichischen Art besuchten. Leider wußten sie nichts davon. Ganz gelang es uns nicht das anvesierte Ziel, ein spontanes 5 stündiges Exklusivinterview zu erreichen. Dennoch wurde der Kontakt hergestellt – nicht umsonst heißt es ja „Denn manchmal kommen sie wieder“. @Jorgo: Kühl schon mal die Kisten ein 😉

Einer geht noch, Tobis!

Einer geht noch, Tobis!

Hier ein riesengroßes Dankeschön an dich Jorgo für deine vergangene und zukünftige Gastfreundschaft. Keiner hat wohl das Bud Spencer Team so ungeschminkt und unzensiert miterlebt wie du – aber du erinnerst dich, mache Gespräche haben einfach nie stattgefunden 😉

Da wußte er noch nicht, worauf er sich einließ

Da wußte er noch nicht, worauf er sich einließ

Nach vier Tagen anhaltenden Staus vor dem Brandenburger Tor – mehr Leute wollten das Bud Mobil sehen als U2 – legte uns die Stadtverwaltung nahe endlich weiterzuziehen. So verfrachteten wir uns nach Potsdam, wo wir auf einen künstlerischen Doppelpack stießen: Otto – Musiker, Soundbastler, Plattensammler aus Leidenschaft und Adrian – Maler, Regisseur und Schauspieler.

Otto, der Audiophile

Otto, der Audiophile

Otto besitzt mit Sicherheit eine der größten (LP!) Sammlungen von Bud Spencer Soundtracks, wo das Cover noch großformatig und der Sound so richtig „oldschool“ rüberkommen. Nach Kaffee, Kuchen und jede Menge Buddy-Talk machte Otto uns bekannt mit dem aufstrebenden Künstler Adrian. Er gestaltete nicht nur bereits das Cover einer limitierten Rambo DVD-Box, sondern überließ uns auch großzügig einen seiner grandiosen Entwürfe für ein Gemälde mit Buddy und Terrence. Es wird seinen Ehrenplatz in unserem neuen Büro bekommen.

Wer braucht schon einen Van Gogh?

Wer braucht schon einen Van Gogh?

Schon bald mussten wir weiter, denn die große Bud Spencer Hero Night in Augsburg rief das Team von budspencermovie zu sich. Was wir dort als VIP-Gäste zwischen Bohnen, Speck und großartigem Oliver Onions Sound so alles erlebten, erfahrt ihr das nächste Mal.

Denn Vorfreude ist die dickste Freude

Denn Vorfreude ist die dickste Freude

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