Bud Spencer – Dokumentarfilm

Von Fuggern und Pfälzern

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3. Station der European Bud Tour – Augsburg/Hördt

Ein Plattfuß und die Faust des Kommunismus – ein „Buddy-DDR- Kinoplakat“

Bevor wir „Minga“ und unseren ritterlichen Maximilian verließen wurde das Bud Team noch mit US-Power verstärkt. Brad spricht zwar kein Deutsch, dafür trinkt er schon wie ein echter Bayer. Brad ist ein alter Kumpel von Martin und war von dem Bud Projekt so begeistert, dass er spontan einen Flug buchte und sich der Truppe anschloss. Da wir auf Spenden und Gönner angewiesen sind, dachten wir die nächste Station sollte Augsburg sein, denn hier ist die älteste Sozialsiedlung der Welt – die Fuggerei. Vielleicht hat das Fuggersche Imperium auch für uns ein paar Gulden übrig. 🙂

Budtalk vor der Augsburger Puppenkiste.

Doch um in das Fuggersche Netzwerk einsteigen zu können brauchten wir einen Insider – Mr. „Schlag mich tot“ Marcus aus Augsburg. Er hat einen ganz besonderen Bezug zu Bud und mit Sicherheit die wohl größte Bud Spencer Kinoplakat Sammlung, die er liebevoll in seiner Schatztruhe versteckt. Was wohl die Sammlung „Leopold“ in Wien das Mekka für Gustav Klimt Liebhaber darstellt, ist Marcus‘ Schatztruhe für uns Bud Fans. Da würden sogar die Fugger vor Neider erblassen.

Marcus mit einem seiner Goldstücke – big size. So habens wir gern.

Marcus erfreute uns nicht nur mit seiner wohl einzigartigen Sammlung, sondern zeigte uns, dass nicht nur seine Plakate übergroß sind, sondern auch sein Herz. Quartier und Kost waren einfach budmäßig und seine Italoconnection Pizzeria „Leonardo da Vinci“ bescherte uns auch einen reißenden Absatz der wahrlich lässigen Bud Spencer T-Shirts.

Vier Nationen (D, Aut, I, USA) - eine Liebe

Am nächsten Tag führte uns Marcus zur Fuggerei, wo die Bewohner nur 0,88 Cent Miete pro Jahr zahlen müssen und auch wir vielleicht gezwungen sind uns demnächst anzumelden weil die Fans so lausig spenden. 🙂

Auch der Regisseur mag’s gerne „Jumbo“-Size

Nach dem Kulturgenuss hatten wir auch schon wieder Hunger. Aber nicht nur wir, sondern auch unser gutes Bud-Mobil. Nach kurzer Rücksprache mit unserem Chefmechaniker Wolfgang, war klar: wir brauchen Strom, viel Strom. Ein beherzter Filmuniabsolvent und eingefleischter Bud Fan war mit Starterkabel schnell zur Stelle und ließ Budpower fließen. So waren wir auch schon wieder „on the road“ nach Hörth. Wir gönnten uns gerne ab und an ne Pause – den Motor abzustellen wagten wir nie.

I like „selbstgemacht“! 

Tobias spricht nicht nur auf wundersame Art und Weise mit den Tieren, sondern fand auch den direkten Draht zum Budmobil – Tobias, der Budflüsterer, wie er in der Pfalz genannt wird.
Bei folgender Geschichte werden Zweifler ungläubig ihren Kopf schütteln, doch just an dem Tag wo unser Budmobil Schwierigkeiten machte (wieder mal) meldete sich Tobias und lud uns nach Hördt ein. Klar kann es ein Zufall sein, dass Hördt auf unserer Route nach Speyer lag (20km Entfernung). Aber wirklich wunderlich wird es wenn man weiß, dass Tobias auch Mechaniker ist und wir ihm im Traum erschienen sind. Er wusste, dass wir Hilfe brauchten und pumpte das Budmobilherz, sprich die Batterie wieder auf volle Ladung. Das ist die schützende Hand von Bud, die uns begleitet.

Tobias, unser Hörther Held

Tobias und seine großartige Familie versorgte nicht nur das Bud Mobil mit neuer Energie sondern auch das Bud Team mit „Weck, Worscht und Woi“.

We all like „selbstgemacht“.

In Hörth kamen wir nicht nur in den Genuss pfälzischer Köstlichkeiten sondern fanden auch komfortable Wasserbetten für die Nachtruhe unserer wohl genährten Leiber vor.
Schon bald am nächsten Morgen hieß es aufbrechen um noch tiefer in die Pfalz vorzudringen. Nur ein Kenner errät mit welchem Wagen sich unser Bud Mobil ein Straßenrennen lieferte. Aber davon berichten wir Euch das nächste Mal.

Wir trafen auf eine Legende der Automobilgeschichte – um welches Auto handelt es sich bloß?

Wir trafen auf eine Legende der Automobilgeschichte – um welches Auto handelt es sich bloß?
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