Fauch, Fauch, Fauch


Was haben die Beatles und Bud Spencer gemeinsam? Nun, die wenigsten unter euch (und ich meine jetzt nicht die absolut ultra Hardcore Bud Spencer Fans, die sowieso unseren Blog täglich verfolgen) wissen, dass Bud Spender auch Sänger und Komponist ist. Der normal sterbliche Bürger (steht auf Bud Spencer Filme, guckt aber heimlich) glaubt oft der Schauspieler Bud Spencer kommt aus Amerika und sei längst tot.

Viele mögen jetzt den Kopf schütteln und sich denken, wie kann man denn NICHT wissen, dass unser Bud Italiener ist und, dass er immer noch voll aktiv – trotz seiner 80 Lenze –  unter uns verweilt. Doch erst kürzlich in einer intellektuellen Runde (bei der ich normalerweise nicht anzutreffen bin J) war wieder mal Bud Spencer das Thema. Und gerade dort bei einer Versammlung von Schöngeistern ist es ein absoluter Fauxpas sich als Bud-Fan zu outen. Bei uns in Österreich gab es mal einen Spruch der wie folgt lautete:

Haider wählen ist wie wichsen – jeder tut es, aber keiner gibt es zu. Und ähnliches gilt wohl auch für Bud Spencer Fans. Es gibt sie zwar zu Hauf,  aber nur die Wenigsten stehen auch dazu.

Aber um nun zurückzukommen auf die Anfangs gestellte Frage, was Bud und die Beatles gemeinsam haben außer, dass beide mit B beginnen, ist folgende skurrile Tatsache. Beide haben eines ihrer Lieder speziell für den deutschen Markt gesungen. Das heißt im Klartext: auf Deutsch. WAS!? Werden jetzt einige verwundert aufschreien, die Beatles haben einen ihrer Hits auf Deutsch rausgebracht??? Tja, die Wahrheit ist, nicht nur einen Song, sondern sogar zwei.

Aber was die Beatles können, kann eben der Bud allemal. Eines seiner selbst komponierten Songs „Grau Grau Grau“ aus dem Film „Das Krokodil und sein Nilpferd“ erschien auf Deutsch mit dem Namen „Fauch, Fauch, Fauch“ als Single. Damals war das ganze natürlich noch ne Vinylplatte und erschien 1980. Bud sang den Song gemeinsam mit Anke von Ohlen, die damals 14-jährige Musikerin feierte mit diesem Lied ihren größten Erfolg. Wir haben heute mit ihr telefoniert um eben mal rauszufinden wie es denn so ist mit Bud gemeinsam einen Song einzuspielen. Leider nicht ganz so spektakulär wie wir meinten, denn die beiden trafen sich gar nie. Bud spielte seinen Teil in Italien ein, Anke in Deutschland, das wurde zusammengemischt und fertig.

Und so sieht die Platte aus:

 

Im Moment sind wir dabei den Kontakt zu Walter Rizzati (dem Komponisten für „Das Krokodil und sein Nilpferd) rauszufinden, da wir zur Zeit Buds Gesangs- und Komponistenkarriere recherchieren.

Jedenfalls schon mal Dank an folgende Personen die uns enorm geholfen haben:

Dennis Heyse, Roman Petrescu, Florian Kucnierz Harald Matzenberger und natürlich Katalin Bodnar.

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2 Antworten to “Fauch, Fauch, Fauch”

  1. Susanna Says:

    hey Leute, thx für diese Seite. Ich habe gar nicht gewusst das es so verbissene Fans gibt!!

    danke, und bleibt treu unserem Bud Spencer

    l.g.

  2. Habe eine Orginalplatte top Zustand

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