Der Teufelsschwimmer von Neapel/Tag 3 der zweiten Pilgerreise nach Rom


Vor rund 60 Jahren kämpfte Bud genau in dieser Schwimmhalle für den selben Verein! S.S. Lazio Nuoto

Was haben Capri Sonne der Kaiser Tiberius und Bud Spencer gemeinsam?

Das werdet ihr im Laufe des Blogeintrags erfahren – wir sagen nur so viel: es ist eine absolute Top Neuigkeit, die bisher noch nie (nach unseren Infos) publiziert worden ist!

Am dritten Tag unserer Forschungsreise begaben wir uns zum Schwimmclub von Carlo Pedersoli, dem S.S. Lazio Nuoto. Aufgrund einer kleinen Verwechslung bei den Adressen standen wir nach stundenlangem Marsch durch Rom vor einem sehr schicken Bürogebäude. Wir wunderten uns schon, wo hier das Schwimmbecken versteckt ist und als wir dann vor einer Tür mit der Aufschrift „Endemol Italia“ (die berühmte Produktionsfirma von Fernsehformaten wie „Big Brother“ und „Wer wird Millionär“) standen, wars uns auch klar: alle Wege führen nach Rom, doch nicht alle zum S.S. Lazio.

Nach weiteren zwei Stunden Fußmarsch war es endlich soweit und wir standen vor dem wir monströsen Prachtbau „Stadio Olimpico“.

Auch Mussolinis Spuren sind immer noch vorhanden wie auf der Säule leicht zu erkennen ist.

Hier lernten wir Tommaso Pesapane, den Vize-Präsidenten des Vereins und guten Freund Carlo Pedersolis kennen, der sich gleich richtig engagiert hat und für unseren Drehtermin im April alte Schwimmkollegen von Bud zum Interview einladen wird.

Überdies bot er uns an uns durch das nicht öffentlich zugängliche Archiv des F.I.N. (Federazione Italiana Nuoto) zu führen, wo wir alte Fotos und Trophäen von Bud bestaunen dürfen.

Der “Presidente“ mit dem Bud Team in den ehrwürdigen Hallen der Olympiastätte.

Zufällig war einen Tag später ein wichtiges Ligaspiel zwischen dem S.S. Lazio und Roma Pallanuoto. Wir wurden eingeladen und konnten uns bildhaft vorstellen wie damals vor 60 Jahren auch Bud in ein und demselben Pool für den S.S. gespielt hat.

So ähnlich sah Bud Spencer in jungen Jahren aus. Ob er wohl damals auch so ein sexy enges S.S. Lazio Höschen anhatte? 🙂

Entgegen aller Gerüchte,war Bud Spencer sehr wohl Wasserballeuropameister, so Tommaso Pesapane (Vize-Präsident des S.S. Lazio Nuoto). Carlo war damals Mittelfeldspieler und hat diesen Sport zeitgleich zu seiner Schwimmkarriere betrieben. Natürlich werden wir unsere Recherchen noch vertiefen, sodass die Wahrheit gänzlich ans Licht kommt.

Dass Carlo ein echtes Schwimmtalent war wussten wir bereits, aber dass die Bezeichnung „Lupo die mare“ auf Deutsch „Schwimmteufel“ (siehe unseren Trailer) auch tatsächlich zutrifft, wurde uns erst bewusst, als wir vom Vizepräsidenten erfuhren, dass Bud der erste Mensch war, der von der Insel Capri nach Neapel schwamm. Und das sind immerhin 32 km !!!

Die antik mosaikbestückte Schwimmhalle eignet sich auch als perfekte Location für eine Nachinszenierung, die Carlo Pedersoli beim Schwimmtraining zeigt.

Hier startete Bud der Schwimmteufel seinen gefährlichen Trip nach Neapel

Das haute uns echt vom Hocker – denn diese Information war sogar uns Hardcorefans gänzlich neu. (Ein Kellner von Buds Stammcafe erzählte uns unabhängig davon die gleiche Geschichte und somit können wir davon ausgehen, dass es tatsächlich so war).

Und was haben nun der Kaiser Tiberius und das Kindergetränk im Alubeutel mit der kleinen Insel zu tun? Das erfährt ihr hier

Nach dem Besuch der Olympischen Stätte suchten wir das Vereinsgebäude des S.S. Lazio auf. Wie sich herausstellte, war es einer der nobelsten Clubs der Stadt Rom. Hier trifft sich die Schickeria zum Kartenspielen, Kaffeetrinken und zum Planschen im Pool. In Italien halten sich auch die älteren Damen und Herren gerne fit und suchen die Gesellschaft.

Wir versuchten so viele Informationen wie möglich aus dem Portier heraus zu quetschen.

Hier sitzen sie, die Noblen der Noblen neben den Trophäen der Vergangenheit.

Wir erfuhren vom Portier, dass die Sportler durch den Mitgliedsbeitrag (der sichtlich beachtlich ist) finanziert werden. Bud Spencer ist dort immer noch Mitglied, aber nur mehr kaum anzutreffen. Tja – kein Wunder, da unser Buddy ja immer noch mit dem Filmbusiness beschäftigt ist.

Sportprogramm wäre dann für diesen Tag abgehakt, wies um die musikalische Unterhaltung à la Oliver Onions steht, erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Das ehemalige Bud Mobil, geparkt auf römische Art.

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